Schüler der 6. Stufe analysieren Regeln
Im Ethikunterricht setzten sich die Schüler der 6. Stufe intensiv mit den Regeln der Hausordnung auseinander. Sie analysierten, welche Vorschriften sinnvoll sind und wo es ihrer Meinung nach Anpassungsbedarf gibt. Dabei gingen sie nicht nur theoretisch vor, sondern reflektierten auch, wie die Hausordnung den Schulalltag beeinflusst.
Sinnvolle Regeln und offene Fragen
Die meisten Schüler erkannten den Sinn vieler Regeln, die den respektvollen Umgang miteinander und einen geordneten Schulbetrieb gewährleisten. Themen wie Pünktlichkeit, das Handyverbot im Unterricht oder die Sauberkeit auf dem Schulgelände wurden dabei besonders positiv hervorgehoben. Einige Regeln hingegen sorgten für Diskussionen. Besonders die Vorgabe zur Pausenordnung und der Umgang mit Kleidung sowie Kopfbedeckung warfen Fragen auf, die nur wenige durch Rücksprache mit der Lehrkraft klären mussten.
Interview mit der Schulleiterin: Der Blick hinter die Kulissen
Um mehr über die Entstehung und den Zweck der Hausordnung zu erfahren, formulierten die Schüler Fragen und führten anschließend mit voller Freude ein Interview mit Frau Palm, der Schulleiterin, durch. Im Gespräch ging es darum, wie die Hausordnung aufgebaut ist, wer an ihrer Verfassung beteiligt war und ob einige wenige Regeln überarbeitet werden können.
Frau Palm, die Schulleiterin, erklärte:
"Eine Hausordnung ist ein Fundament für den Alltag an unserer Schule. Sie soll Orientierung geben, damit alle – Schüler, Lehrer und Eltern – wissen, welche Regeln für ein friedliches Miteinander gelten. Bei der Verfassung der Hausordnung haben wir alle Beteiligten einbezogen: die Lehrkräfte, die Eltern und sogar Schülervertreter. Letztlich wurde die Hausordnung in der Gesamtkonferenz verabschiedet."
Auf die Frage, ob die Einhaltung der Hausordnung konfliktreich sei, antwortete Frau Palm:
"Regeln, die gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme fördern, sind unverzichtbar. Ohne sie könnten wir keinen geordneten und angenehmen Schulalltag gewährleisten. So kann es auch zu Konflikten führen, weil den Schülern manchmal das Verständnis für die Notwendigkeit einiger Regeln fehlt. Deshalb ist es auch meine Aufgabe gelegentlich als Vermittlerin zu agiern. Ihr dürft nicht vergessen, es geht immer nur um euren Schutz.“
Ein Blick in die Zukunft
Die Schüler schlugen vor, die Hausordnung für wenige Regeln anzupassen, wie zum Beispiel das selbstständige Hochgehen nach der Pause, ohne abgeholt werden zu müssen. Auch wünschten sie sich einen Aufenthaltsraum. Die Schulleitung zeigte sich offen für diese Ideen und betonte, dass mehrere Versuche gezeigt haben, dass das Abholen oder Schüler zu weniger Zerstörung im Gebäude führt. Zudem entschuldigte sich Frau Palm für den fehlenden Aufenthaltsraum, versprach aber diese Idee in die nächsten Verhandlungen mit dem Schulträger einfließen zu lassen.
Durch dieses Projekt lernten die Schüler nicht nur die Bedeutung von Regeln kennen, sondern auch, wie wichtig ihre Mitwirkung für ein gelungenes Miteinander ist.
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